Satt gefuttert und reich beschenkt liege ich nun auf der Couch und surfe durch das Netz. Da stolpere ich mal wieder über http://www.gravatar.com. Gravatar ist ein Akronym für Globally Recognized Avatar (Global wieder erkennbarer Avatar). Wenn man in einem Weblog einen Kommentar abgibt, bekommt man seinen eigenen Avatar vom gravatar.com Server eingeblendet. Da ich diese Funktion ziemlich cool finde, hab ich nun das WordPress Gravatar Plugin eingebaut.
Also, liebe Kommentarschreiber, gehet hin und meldet euch auf http://www.gravatar.com an :-). Wer kein eigenen Gravatar hat, bekommt bei mir automagisch eine KDE-Icon Version von Edvard Munchs “Der Schrei” (genau, der letztens geklaut wurde) über geholfen. :-)
Die ersten beiden Kommentare zu diesem Beitrag mal als Demonstration…
Leider steht eins unser Patch-Felder Racks in einer Ecke ohne abhebbare Bodenplatten. Und da wir aber trotzdem ein paar neue Netzwerkkabel einziehen mussten, bin ich in den Unterboden gekrochen und hab die dort reingefriemelt. Und nein, es sind keine orangenen Spaghettis sondern LWLs :-)

Die kostengünstige und nicht nadelnde Alternative zum Weihnachtsbaum: Man dekoriere den Bürodschungel mit einer Lichterkettte und voila: der Weihnachtsfikus ist fertig :-)
In den letzten beiden Jahren waren wir um die Weihnachtszeit in der Oper bzw. im Ballet (letztes Jahr Schwanensee und davor Nabucco). Als Jenny dieses Jahr nach einer Oper gesucht hat, ist sie über die Classic Card (www.classiccard.de) gestolpert. Mit der Classic-Card kann man, sofern man unter 28 ist, eine Stunde vor Opern / Konzertbeginn Karten für 10 EUR (bzw. 8 EUR für ein Konzert) erwerben. Das haben wir am Sonntag auch gleich mal ausgenutzt. Am Sonntag wurde zum letzten Mal in dieser Spielzeit Richard Wagners “Die Walküre” an der Staatsoper aufgeführt. Wir haben Karten in der 5. Reihe im Parkett bekommen. Laut Sitzplan sind das die teuersten Sitze, bei der Walküre waren das 80 Euro :-).
Die Aufführung dauerte mit 2 Pausen a 30 Minuten gute 5 Stunden. Das hat mich nicht wirklich gestört, weil ich mir schon immer mal eine Bombast-Oper ansehen wollte. Jenny war besonders vom letzten Aufzug nicht so begeistert, die Bestrafung der Brünnhilde durch Wotan war ihr etwas zu langatmig :-)
Nach einem netten Frühstück im Kreise der anderen Lehrgangsteilnehmer, ging es am Montag gegen 9:00 Uhr mit der Debian-Druckbetankung los. Aufgabenstellung war ein Fedora durch ein Debian zu ersetzen und dabei mittels debootstrap das Debian neben das bestehende laufende System zu installieren.
Anhand der Aufgabe wurde jede Menge über die Versionen, den allgemeinen Aufbau von Debian, Paketmanagement (sowohl dpkg als auch rpm) und allen möglichen Themen rings um Linuxinstallation erklärt. Zwischen 13:00 und 14:00 Uhr gabs Mittag, danach ging die Schulung bis 18:00 Uhr weiter.
Als Social Event am Abend war der Besuch der Kokerei Zollverein angesagt. Da aber die meisten der Leute schonmal hier auf Lehrgang waren, sind wir nur zu zweit hingefahren und haben dem Guide (ich will wirklich nicht “Führer” schreiben) gelauscht.
Die Anlage war in rotes Licht getaucht, was in Verbindung mit der restlichen Finsternis ringsrum, eher den Anschein einer verlassenen Mondbasis als eines Industrie-Denkmals erweckte. Auch die irgendwie bizarr anmutene Stille hat ihr übriges zu der Atmosphäre beigetragen. Wenn ich den Guide richtig verstanden habe, sind alle 90 Sekunden ca. 21 Tonnen Koks aus einem Ofen geschoben worden.